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100 000 Spinnentiere in meinem Bett !
Wahrlich kein sehr angenehmer Gedanke.
Seit wir unsere Betten nicht mehr auf das Fensterbrett in die Morgensonne legen, um trocknende Luft und UV - Strahlung im Kampf gegen Schimmel und Hausstaubmilben einzusetzen, wird dieser Gedanke mehr und mehr Realität.
Hausstaubmilben gehören zu den Spinnentieren, sie haben 8 Beine, wenn auch sehr kleine. Nur ca. 0,3mm ist das ganze Tierchen groß. Als Nahrung sind Hautschuppen willkommen. Feuchtwarm ist das geeignete Klima und in unseren Betten schaffen wir ideale Bedingungen für diesen Minizoo. Die Milben selbst tun uns nichts, es ist ihr Kot, der ein starkes Allergen darstellt. Heuschnupfen - ähnliche Beschwerden, Asthma und Hautausschläge zählen zu den typischen Symptomen.
Wer das Risiko einer Hausstaubmilben - Allergie vermeiden möchte, sollte einige Grundregeln beachten:
Schlafzimmer gut lüften
Betten tagsüber zurückgeschlagen auslüften lassen
Matratzen ab und zu wenden (1x pro Quartal)
Bett sollte nicht bis zum Boden durchgehen, damit eine Lüftung der Matratzen - Unterseite erfolgt.
kein Teppichboden im Schlafzimmer, sondern wischbarer Fußboden
Temperatur kühl halten
keine Pflanzen im Schlafzimmer (Feuchte!)
wenn`s im Winter mal so richtig kalt ist, (ab ca. -15°C Nachtfrost) Bettzeug und Matratze draußen durchfrieren lassen, die Milbenpopulation nimmt rasch ab.
Die Belastung mit Hausstaubmilben kann mit einem geeigneten Verfahren geprüft werden. Vor allem für Allergiker, Personen mit Neurodermitis und Kinder kann eine solche Untersuchung viel unnötiges Leid ersparen.
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